Dekanatswallfahrt am 16. August 2026 in Stetten ob Lontal
Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt, Niederstotzingen - Stetten
16.08.26, 14:30 Uhr
Veranstaltung des Dekanats Heidenheim
Auch dieses Jahr sind wieder alle Kirchengemeinden im Dekanat Heidenheim zur Dekanatswallfahrt in die Wallfahrtskirche Mariä-Himmelfahrt nach Stetten ob Lontal eingeladen. Den Festgottesdienst feiern wir dort am Sonntag, den 16. August 2026 um 14.30 Uhr.
Die Wallfahrtstradition von Mariä-Himmelfahrt ist schon über dreihundert Jahre alt:
Unter der Herrschaft derer von Riedheim verblieb Stetten ob Lontal bis 1646 beim katholischen Glauben. Nach den Zerstörungen des 30-jährigen Krieges gelangte das Rittergut 1678 in den Besitz von Daniel Schleicher, der den protestantischen Glauben einführte und die Abhaltung von katholischen Gottesdiensten in der Schlosskapelle verbot. 1723 konnte die Herrschaft Stetten wieder zurückerworben werden. Die Wiedergewinnung Stettens schrieb der Baron M. A. von Riedheim der Erfüllung seiner Fürbitten der Muttergottes zu. Als Dank und Gelübde entschloss er sich für die Gründung der Marienwallfahrt in der Schlosskapelle. Dazu erbat er vom befreundeten Fürstabt Thomas des Klosters Einsiedeln in der Schweiz eine Nachbildung der Schwarzen Madonna. Diese dort angefertigte Kopie durch Bildhauer Josef Kali wurde am Gnadenbild in Einsiedeln berührt, mit einem Gewand umkleidet und benediziert. Vom Wallfahrer Andreas Kuntz aus Offingen wurde dann die Madonna von Einsiedeln zu Fuß bis in die Kirche St. Ulrich nach Lontal getragen. Am 21. November 1723 – dem Fest Mariä Opferung – wurde die Madonna in feierlichem Zug von dort aus der Pfarrkirche Lontal über die Fluren (Diebsteig) nach Stetten übertragen. Nach Einsetzung des Gnadenbildes in die Schlosskapelle konnte wieder der erste katholische Gottesdienst gefeiert werden. Die heutige Wallfahrtskirche mit Gnadenkapelle wurde 1732 errichtet, weil der Pilgerstrom zur Wallfahrt zum Gnadenbild der Muttergottes zu groß für die Schlosskapelle wurde.
Die Wallfahrtstradition von Mariä-Himmelfahrt ist schon über dreihundert Jahre alt:
Unter der Herrschaft derer von Riedheim verblieb Stetten ob Lontal bis 1646 beim katholischen Glauben. Nach den Zerstörungen des 30-jährigen Krieges gelangte das Rittergut 1678 in den Besitz von Daniel Schleicher, der den protestantischen Glauben einführte und die Abhaltung von katholischen Gottesdiensten in der Schlosskapelle verbot. 1723 konnte die Herrschaft Stetten wieder zurückerworben werden. Die Wiedergewinnung Stettens schrieb der Baron M. A. von Riedheim der Erfüllung seiner Fürbitten der Muttergottes zu. Als Dank und Gelübde entschloss er sich für die Gründung der Marienwallfahrt in der Schlosskapelle. Dazu erbat er vom befreundeten Fürstabt Thomas des Klosters Einsiedeln in der Schweiz eine Nachbildung der Schwarzen Madonna. Diese dort angefertigte Kopie durch Bildhauer Josef Kali wurde am Gnadenbild in Einsiedeln berührt, mit einem Gewand umkleidet und benediziert. Vom Wallfahrer Andreas Kuntz aus Offingen wurde dann die Madonna von Einsiedeln zu Fuß bis in die Kirche St. Ulrich nach Lontal getragen. Am 21. November 1723 – dem Fest Mariä Opferung – wurde die Madonna in feierlichem Zug von dort aus der Pfarrkirche Lontal über die Fluren (Diebsteig) nach Stetten übertragen. Nach Einsetzung des Gnadenbildes in die Schlosskapelle konnte wieder der erste katholische Gottesdienst gefeiert werden. Die heutige Wallfahrtskirche mit Gnadenkapelle wurde 1732 errichtet, weil der Pilgerstrom zur Wallfahrt zum Gnadenbild der Muttergottes zu groß für die Schlosskapelle wurde.
Veranstaltungsort
Kath. Kirche Mariä Himmelfahrt
89168 Niederstotzingen - Stetten
Veranstalter
Katholisches Dekanat HeidenheimSchnaitheimer Straße 19
89520 Heidenheim -