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Atlantis – Versunkene Welten

Donauschwäbisches Zentralmuseum, Ulm

12.03.26, 11:00 Uhr
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Spiegelnde Wasseroberflächen, aus Mauern wachsende Wurzeln, Türen, die sich in leere Räume öffnen: Die Ausstellung erzählt von Orten, die verschwunden sind – und von den Geschichten, die mit ihnen untergingen.
Der Verlust tausender europäischer Siedlungen zählt zu den tiefgreifendsten Umbrüchen und Traumata des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Gründe für die Entvölkerung und Aufgabe ganzer Dörfer sind vielfältig. Sie reichen von sozialen, politischen und demografischen Veränderungen bis hin zu Naturkatastrophen.
„Atlantis“ ist eine Ausstellungsreihe, die den Spuren vergangener Orte in Südosteuropa nachgeht. Für das DZM wurde die Ausstellung neu konzipiert und rückt Siedlungen in den Fokus, in denen einst deutsche oder andere Minderheiten lebten – kulturell vielfältige Dörfer und Gemeinden, die heute nicht mehr existieren.

2024 begab sich der Fotograf Frank Gaudlitz auf eine mehrere tausend Kilometer lange Reise. Er besuchte die Ortschaften, suchte nach ihren Spuren und hielt sie in eindrucksvollen Fotografien fest. Vor Ort nahm er zudem die Geräusche der Leere und der umgebenden Landschaft auf. Aus diesen Aufnahmen entwickelten die Musiker Misha Antonov und Mirko Peren?evi? Soundinstallationen, die die inhaltlichen Aussagen der Ausstellung aufgreifen und sie auf einer emotionalen Ebene erfahrbar machen.

Quelle
Text: Veranstalter

Veranstaltungsort

Donauschwäbisches Zentralmuseum

Schillerstraße 1
89077 Ulm -

Kontakt

Veranstalter

Donauschwäbisches Zentralmuseum

Schillerstraße 1
89077 Ulm -

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